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Gerät

Switch (unmanaged)

Ein Switch verbindet mehrere Hosts zu einem lokalen Netz (LAN). Er arbeitet auf Layer 2 (Ethernet) und leitet Frames anhand von MAC-Adressen weiter — er kennt und versteht keine IP-Adressen.

Ein unmanaged Switch hat keine Konfiguration: einstecken, läuft. Für VLANs brauchst du den Managed Switch.

Der dumme Vorgänger des Switches ist der Hub: der repeatet jeden Frame an alle Ports, statt gezielt weiterzuleiten. Der Switch löst das per MAC-Learning — und gibt jedem Port eine eigene Collision-Domäne.

MAC-Learning

Der Switch führt eine MAC-Tabelle: welche MAC hängt an welchem Port.

  1. Lernen: Kommt ein Frame rein, merkt sich der Switch Absender-MAC → Eingangs-Port.
  2. Ziel bekannt: Steht die Ziel-MAC in der Tabelle → nur an diesen einen Port weiterleiten (forward).
  3. Ziel unbekannt oder Broadcast: An alle anderen Ports schicken (flood). Die Antwort verrät dann den richtigen Port, und beim nächsten Mal wird geforwardet.

Broadcast-Domäne

Alle an einem Switch (bzw. an zusammengeschalteten Switches) hängenden Hosts bilden eine Broadcast-Domäne: ein Broadcast erreicht sie alle. Das ist gewollt — ARP baut darauf auf. Ein Router begrenzt diese Domäne, ein VLAN teilt sie logisch auf.

Schleifen und STP

Zwei Switches doppelt verkabelt → ein Broadcast kreist endlos (Broadcast Storm). Dagegen läuft STP (Spanning Tree Protocol, 802.1D): es deaktiviert überflüssige Pfade, bis der Graph schleifenfrei ist, und schaltet sie bei Ausfall wieder frei.

Alles zur Weiterleitung steckt in Ethernet-Frames.