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Begriff

ARP

ARP (Address Resolution Protocol) übersetzt eine IP-Adresse in die zugehörige MAC-Adresse. Nötig, weil ein Host zwar die Ziel-IP kennt, zum Verschicken auf Layer 2 aber die Ziel-MAC braucht.

Ablauf

  1. ARP-Request (Broadcast): „Wer hat IP 10.0.0.5? Sag's mir." Geht per Broadcast-MAC FF:FF:FF:FF:FF:FF an alle in der Broadcast-Domäne. Der Switch flutet ihn.
  2. ARP-Reply (Unicast): Nur der Besitzer der IP antwortet mit seiner MAC.
  3. ARP-Cache: Der Fragende merkt sich IP → MAC eine Weile, um nicht jedes Mal neu zu fragen.

Wichtig: ARP bleibt im eigenen Netz

Ein ARP-Request wird nicht geroutet — er bleibt in der Broadcast-Domäne (bzw. im VLAN). Bei einem Ziel im fremden Subnetz fragt der Host darum nicht nach der Ziel-MAC, sondern nach der MAC seines Default-Gateways (des Routers).

Deshalb scheitert ein Ping zwischen zwei getrennten Netzen ohne Router bereits beim ARP: Es gibt kein Gateway, das antwortet.