Hub
Ein Hub verbindet mehrere Hosts wie ein Switch, ist aber viel dümmer: Er arbeitet auf Layer 1 (elektrische Signale) und wiederholt jeden ankommenden Frame auf allen anderen Ports — ohne hinzusehen. Kein MAC-Learning, keine Filterung, keine Weiterleitungs-Entscheidung.
Der Hub ist der historische Vorgänger des Switches und heute praktisch ausgestorben. Im Simulator ist er der didaktische Gegenpol zum Switch.
Hub vs. Switch
| Hub | Switch | |
|---|---|---|
| Layer | 1 (Signal) | 2 (Ethernet/MAC) |
| Weiterleitung | an alle Ports | gezielt (gelernter Port) |
| MAC-Tabelle | nein | ja |
| Collision-Domäne | eine für alle Ports | eine je Port |
Ein Switch schickt einen Unicast nur an den richtigen Port; der Hub schickt ihn an jeden. Alle Geräte am Hub sehen also fremden Verkehr — schlecht für Effizienz und Sicherheit.
Eine Collision-Domäne
Weil der Hub nur repeatet, teilen sich alle angeschlossenen Geräte eine einzige Collision-Domäne: Senden zwei gleichzeitig, kollidieren die Signale, und beide müssen erneut senden. Je mehr Geräte, desto mehr Kollisionen — darum skaliert ein Hub nicht.
Broadcast
Für Broadcasts verhält sich ein Hub wie ein Switch: Sie erreichen alle. Der Unterschied liegt beim Unicast — den flutet nur der Hub, während der Switch ihn gezielt zustellt.
Im Simulator
Häng drei Hosts an einen Hub und pinge einen an: Im Frame-Verlauf siehst du, dass jeder Host jeden Frame bekommt — auch der Unbeteiligte. Genau das macht den Unterschied zum lernenden Switch sichtbar.