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Begriff

SVI (Switched Virtual Interface)

Ein SVI (Switched Virtual Interface) ist ein virtuelles L3-Interface auf einem Multilayer Switch, das ein ganzes VLAN auf Layer 3 vertritt. Es hat eine eigene IP + MAC und dient als Default-Gateway dieses VLANs.

Konfiguriert wird es real als interface vlan 10. „Virtuell" heißt: Es hängt an keinem physischen Port, sondern am VLAN als Ganzes — anders als ein Router-Interface oder ein Sub-Interface, die an einem Kabel sitzen.

Wofür

Damit ein Switch zwischen VLANs routen kann, braucht er in jedem VLAN eine L3-Präsenz. Genau das ist das SVI: die IP/MAC, auf die die Hosts des VLANs ihr Gateway zeigen. Der Switch routet dann zwischen seinen SVIs — ohne externen Router.

SVI vs. Router-Sub-Interface

Zwei Wege, jedem VLAN ein Gateway zu geben — beide liefern IP + MAC pro VLAN:

  • SVI: virtuell am Switch, interne Verarbeitung (Multilayer Switch).
  • Router-Sub-Interface: am physischen Trunk-Port eines Routers (Router-on-a-Stick).

Beide beantworten dieselbe Frage aus dem VLAN-Thema — „hat ein VLAN eine MAC?": Nein, aber sein Gateway-Interface (SVI oder Sub-Interface) hat eine.