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Begriff

Default-Gateway

Das Default-Gateway ist die IP-Adresse des Routers, an die ein Host alles schickt, was nicht in seinem eigenen Subnetz liegt. Ohne Gateway kann ein Host nur seine direkten Nachbarn erreichen.

Wie es benutzt wird

Der Host vergleicht die Ziel-IP mit seiner Subnetzmaske:

  • Gleiches Subnetz: direkt zustellen — ARP nach der Ziel-MAC.
  • Fremdes Subnetz: an das Gateway — ARP nach der MAC des Gateways, Frame an den Router, der routet.

Wichtig: Der Frame trägt dann die MAC des Routers, aber weiterhin die IP des eigentlichen Ziels. Der Router packt aus und schickt weiter.

Bezug zu VLANs

Jedes VLAN ist ein eigenes Subnetz und braucht darum ein eigenes Gateway — ein Router-Interface (oder Sub-Interface) in diesem VLAN. Genau dieses Interface liefert die IP + MAC, die ein VLAN „nach außen" hat.

Fehlt das Gateway, scheitert die Kommunikation zwischen zwei VLANs schon beim ARP: Es gibt niemanden, der antwortet. Das ist der häufigste Grund, warum Host(VLAN1) und Host(VLAN2) sich nicht pingen können.

Im Simulator

Ein Host bekommt sein Gateway entweder von Hand gesetzt oder automatisch per DHCP (der Server liefert IP, Maske und Gateway).